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Weidemanagement

Unser Ziel bei einem ökonomischen Weidemanagements ist es, möglichst über die gesamte Vegetation immer einen gut verdaulichen Weideaufwuchs mittleren Alters mit moderatem Energiegehalt bereitzustellen.

Daher beginnen wir im Frühjahr mit einer sorgfältige Weidepflege, die im Hinblick auf eine gesunde und nachhaltige Pferdehaltung, eine besondere Rolle spielt. Die Pferdeweiden werden im Frühjahr zum Einebnen der Maulwurfshügel und zur Einebnung von Trittschäden abgeschleppt.

Bei der ebenfalls im Frühjahr anstehenden Düngung wird zuerst eine Bodenuntersuchung auf die wichtigsten Hauptnährstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel und Kalk durchgeführt.

Denn nur, wenn bekannt ist, ob und welche Nährstoffe fehlen, kann gezielt und umweltschonend gedüngt werden.

Für die Gesundheit Ihres Pferdes

Grundsätzlich schadet sehr frühes Anweiden vor allem der Pferdegesundheit, da das junge Gras nur sehr wenig Rohfaser und viel Eiweiß enthält – und bei sehr kurzem Gras außerdem die Gefahr einer vermehrten Aufnahme von Dreck gegeben ist.

Den Weiden schadet der frühe Weideauftrieb, da der Boden oft noch nicht ausreichend abgetrocknet ist und die Pferdehufe große Schäden an der Grasnarbe verursachen können.

Zudem ist der Bestand im zeitigen Frühjahr meist noch nicht sehr dicht und somit wenig tragfähig, sodass auch dadurch Trittschäden hervorgerufen werden.

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